Gegenwind formt den Charakter

Kinders, wie die Zeit vergeht.

Das ist doch erst ein paar Tage her, dass ich hier etwas geschrieben habe, oder? [*hüstel*]
Hmm, wohl ein paar Tage mehr (her).

Dabei gibt es so viel zu erzählen. Zum Beispiel meine Erlebnisse rund um das Thema „Fahrrad“. Der ein oder andere mag nun denken: „Dennis, Du bist Läufer. Nun turn nicht noch mit ’nem Fahrrad rum!“

Ich fange einfach mal von vorne an. Vor knapp drei Monaten bin ich über einen Artikel bei SPON gestolpert (KLICK!) und ich fand die Idee irgendwie richtig klasse.

Ein Dienstfahrrad als Ergänzung zu meinem Dienstauto (oh, man klingt das angeberisch! – so ist es doch gar nicht gemeint!). So ein Modell erreicht – von mir mal abgesehen – auch ganz viele Mitarbeiter.  Und na klar, man kann für kleines Geld ein Fahrrad fahren, dass man sich wahrscheinlich so nicht kaufen würde.

Also los! Der ein oder andere weiß bereits, dass MediFox ein sehr guter, dynamischer und sicherer Arbeitgeber ist. Doch die Mühlen mahlen auch im Mittelstand langsam.

Wer bietet überhaupt ein Leasingmodell für Fahrräder an?
Wie ist die steuerliche Betrachtung?
Wie sieht die rechtliche Seite aus?
Wie überzeugt man die Stakeholder/Geschäftsführer von dieser Idee?
Und erst recht die Mitarbeiter?

Eine – für mich und meine verwöhnten MediFox-Verhältnisse – lange Zeit von drei Monaten später, ist es nun soweit!

MediFox bietet allen Mitarbeitern ein Fahrradleasing an! Ich finde es richtig klasse, dass so etwas bei uns möglich ist!

Einer meiner Mitarbeiter stand freundlicherweise für das Pilotprojekt zur Verfügung und radelt seit zwei Wochen auf einem großartigen Carbon-Trekking-Bike von Simplon (KLICK!).

Inzwischen rollen noch ein paar weitere Räder und ich habe mich spontan für etwas – wie ich finde – ganz besonders entschieden.

Auf der Suche nach einem Rad, dass nicht jeder hat, bin ich zu Matthias Wullert in die Calenberger Neustadt und seinen Laden mit dem wohlklingenden und vor allem treffenden Namen „Calenberger Radkultur“ (KLICK!).

Sagenhafte zwei-einhalb Stunden später wusste ich eine ganze Menge mehr über Fahrräder, Rollen- und Scheibenbremsen, Riemenantriebe, Pedelecs, Taschen und Helme. Und ich habe mich spontan in mein neues Stadtrad verguckt. Ein „Schindelhauer“. Modell „Friedrich“ in wunderschönem Mitternachtsblau (KLICK!).

Was soll ich sagen? Ein absoluter Traum. Ein tolles Fahrrad. Nicht so aufdringlich, aber mit vielen schönen Details. Und die ersten 70 Kilometer liegen schon hinter mir.

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Man, macht Fahrradfahren Spaß! Das kannte ich gar nicht mehr.

Auch wenn es nun langsam Herbst wird, freu ich mich an den sonnigen Tagen noch ein, zwei, drei Runden mit meinem Kumpel „Friedrich“ zu drehen.

Selbstverständlich mit Helm. Da man damit immer ein bisschen wie Calimero aussieht, erspare ich Euch ein Bild davon.

Und morgen (also am 12.09.2014) werde ich eine große Weltpremiere feiern: ich werde mit dem Fahrrad (und der S-Bahn) nach Hildesheim reisen und nachmittags mit dem Rad (ohne S-Bahn) wieder zurück nach Hannover düsen.

Also falls Ihr einen blauen Blitz an Euch vorbei rauschen seht, das bin ich!

In diesem Sinne:
Augen auf im Straßenverkehr! Safety first!
Und never mind the ballocks!

Here’s Dennis

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